Warum der Espresso Martini geschüttelt werden will
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Der Espresso Martini ist einer der wenigen Cocktails, die ihren Schaum selbst mitbringen. Der Schaum «steckt» schon im Kaffee. Man muss ihn nur herausholen, und dafür braucht es einen kräftigen Shake.
Luft
Geschüttelt, nicht gerührt. Was bei Bond eine Stilfrage ist, ist beim Espresso Martini Bedingung, wenn man ihn mit Schaumkrone trinken möchte. Aber warum? Schaum ist nichts anderes als Luft, die in einer Flüssigkeit gefangen ist. Durch Rühren kommt kaum Luft in einen Drink. Erst wenn Eis und Flüssigkeit beim Schütteln gegeneinanderschlagen, entstehen tausende kleine Bläschen.
Kaffee
Dass die Bläschen nicht sofort wieder platzen, liegt am Kaffee selbst. Beim Rösten entstehen Stoffe, die sich wie eine dünne Haut um jedes Bläschen legen. Vor allem langkettige Zuckerverbindungen aus der Bohne machen die Flüssigkeit zudem etwas dickflüssiger, und das hält den Schaum stabiler.
Kälte
Ganz ohne Milch oder Eiweiss bleibt der Schaum nicht ewig. Je wärmer der Drink wird, desto schneller fällt er zusammen. Ein gekühltes Glas kann das etwas heraus zögern. Darum raten wir, das Glas vor dem Trinken für ca eine Viertelstunde ins Tiefkühlfach zu geben.
Was heisst das jetzt für deinen Espresso Martini?
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Kräftig schütteln |
Ein kaltes Glas |
Kein Shaker? |
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… bringt die Luft in den Drink. Zwanzig bis dreissig Sekunden, oder bis die Hand kalt ist. |
… hält den Drink kalt und den Schaum etwas länger. Eine viertelstunde im Tiefkühler reicht. |
… ein leeres Konfitürenglas tut es auch: Eis und Drink hinein, ein gutes Drittel leer lassen, Deckel fest zu. Danach durch ein Teesieb ins Glas giessen. |